Woher dieses Gericht kommt
Yaki Udon – „gebratene Udon“ – gehören in Japan zu den Matsuri, den Straßenfesten, wo sie auf riesigen Teppan-Grillplatten unter viel Gezische zubereitet werden; der Duft von karamellisierender Sojasauce gilt als das eigentliche Signal, dass ein Fest begonnen hat. Die dicken, wunderbar zähen Weizennudeln stammen ursprünglich aus der Region Sanuki, die bis heute über die perfekte Nudel-Konsistenz philosophiert: „koshi“ nennt man den idealen Biss. Entstanden ist das Gericht der Legende nach nach dem Zweiten Weltkrieg als pragmatische Resteküche – gebraten wurde, was da war. Genau deshalb passt es perfekt zur Gemüsekiste: Yaki Udon ist die eleganteste Art der Welt, Gemüsereste zu verwerten.