Woher dieses Gericht kommt
Schupfnudeln – in Bayern „Fingernudeln“, in Schwaben „Bubespitzle“ – sind eine der ältesten deutschen Nudelformen. Schon im 30-jährigen Krieg schupften Bäuerinnen aus gekochten Kartoffeln kleine Rollen zwischen den Händen, weil Weizen knapp war. Traditionell landen sie unter Sauerkraut, in der Bauernküche der Alb aber auch gern in der Pfanne mit dem, was der Garten hergibt: Ende Juli sind das die ersten dicken Bohnen. Ein Kirchentagsklassiker, seelenwarm und in 30 Min fertig. Salbei-Butter ist der Trick: die Bohnen bekommen ein Aroma wie aus einem oberitalienischen Trattoria-Nachbargarten.