Woher dieses Gericht kommt
Pajeon – wörtlich „Frühlingszwiebel-Pfannkuchen“ – ist Koreas berühmtestes Regenwetter-Essen. Wenn es draußen prasselt, sagen Koreaner, klinge das Brutzeln des Teigs in der Pfanne genau wie der Regen – und so gehören an solchen Tagen Pajeon und ein Becher milchiger Reiswein (Makgeolli) einfach zusammen. Die Hafenstadt Busan hat mit dem Dongnae Pajeon sogar eine eigene, einst königliche Version. Das Geheimnis ist ein bewusst „fauler“ Teig: eiskaltes Wasser und möglichst wenig Rühren – nur so bleibt der Rand knusprig und das Innere zart. Mit Karotten und Zucchini aus der Kiste wird daraus ein knuspriges Gemüsefest.