Woher dieses Gericht kommt
Panna Cotta – wörtlich „gekochte Sahne“ – kommt aus dem Piemont, wo bis heute jede Trattoria ihre eigene Version im Menü hat. Erfunden hat sie angeblich eine ungarische Frau in Langhe, die Anfang des 20. Jhs. ihr Familienrezept mit dem einfachen Alpenmilch-Überfluss umsetzte. Der Klassiker ist reine Sahne – luxuriös, aber auch schwer. Die moderne Sterneköche-Version, wie sie Massimo Bottura im Osteria Francescana serviert, arbeitet mit Buttermilch: sie bringt frische Säure und macht das Dessert leichter und lebendiger. Die Beeren aus dem bayerischen Sommer sind der farbige Kontrapunkt, in 25 Min zusammengerührt und über Nacht im Kühlschrank fertig – perfekt für Gäste am Wochenende.